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Harpo

Harpo ist wieder da

Harpo ist wieder da. Haupsache.

20190507_132110Hinterher habe ich mir doch Vorwürfe gemacht, nichts von den Rehen erzählt zu haben, die ich abends In Anacortes, Washington zwischen den Autos auf dem großen Parkplatz am Jachthafen grasen sah. Völlig unbeeindruckt von fahrenden Autos, Motorrädern geschweige denn Menschen in der Nähe standen sie da und ästen vor sich hin. Hin und wieder blickten sie mal auf, zu mehr Aufmerksamkeit wollten sie sich offensichtlich nicht herablassen. Gut, dass Harpo sie nicht schon da erspäht hat. An ihm ist nämlich kein Jagdhund verloren gegangen, er i s t ein Jagdhund, und wir haben ihm das nicht beigebracht. Sobald er Wild riecht oder sieht, wird er wild und will hinterherjagen. Rehe, Hirsche, Kojoten, Waschbären, Hasen und Unmengen von Squirrels in den öffentlichen Parks sind in Amerika eine ständige Herausforderung. Darum halten wir ihn auch meist an der Leine, weil wir sonst befürchten müssen, dass er abzischt und den Weg zurück nicht mehr findet. Wir wissen nicht so genau, ob er zu uns zurückfinden würde und gehen das Risiko lieber nicht ein.

Gestern Morgen machten Ulla und Harpo ihre Runde. In unmittelbarer Nähe fängt ein Rotary Park mit schönen Wegen und einem Disc Golfplatz an, der sich den Berg zu einer Aussichtsplattform hinaufzieht. Noch im Park trafen sie auf Gill, eine Neuseeländerin, die jetzt in Salt Lake wohnt und mit ihrem großen RV und schwarz weißem Spitz in Anacortes ist, um ein Motorboot zu verkaufen. Sie hat es sich vor einem halben Jahr zugelegt, dann aber festgestellt, dass es eigentlich zu weit von Salt Lake nach Anacortes ist und dass sie eigentlich für so ein Boot gar keine Verwendung hat. Jetzt will sie es auf der gerade laufenden Bootsmesse verkaufen. Gill und Ulla machten sich mit den beiden Hunden also auf den Weg zum Aussichtspunkt. Da kamen die Rehe vorbei. Gills Hund gehorchte auf ein einfaches „Stay“ Kommando, Harpo hörte gar nichts mehr und sah nur noch rot. Und dann ging die Sucherei los.

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Tits ‘n’ Cops and a watchdog

Screenshot_20190425-181416_My TracksFor translation just clic on your flag.

Wir sind abends dann noch bis Willow Creek, CA weitergefahren. Das ist ein kleiner Ort an einem kleinen Fluss, sehr malerisch in den Bergen gelegen und der kam uns gerade recht. Auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz hatte unsere App iOverlander uns zunächst einen Platz vor Willow Creek empfohlen, auf dem das Übernachten möglich gewesen wäre. Als wir aber an den kleinen Fluss fuhren, war alles so idyllisch, dass wir nichts widerstehen konnten und uns entschieden, dort für die Nacht zu bleiben, obwohl ein großes Schild uns darauf hinwies, dass das nicht erlaubt war. Da aber so viele Campingplätze in der Umgebung noch gar nicht geöffnet sind, die meisten scheinen erst Anfang Mai aufzumachen, dachten wir, dass wir es einmal probieren sollten. “Oder glaubst du, dass heute noch jemand hier auftaucht und kontrolliert? Na also”, sagte ich zu Ulla.

Wir hatten gerade unsere Sachen ausgepackt, als zwei Nixen aus dem Fluss stiegen und zu dem Auto neben uns gingen. Ich habe ja schon viel gelesen über amerikanische Prüderie. Angeblich zeigen sich Amerikaner nie nackt in der Öffentlichkeit, oben ohne Baden wie in Frankreich ist in Amerika generell nicht möglich, so heißt es. Offensichtlich waren sämtliche Autoren, die ich bis dato gelesen hatte, noch nie in Willow Creek. Denn diese beiden jungen Frauen straften all das Gerede lügen als sie sich ganz ungeniert ihre Bikinis auszogen. Leider waren alle beide in der 5XL Klasse mit Busen, Weiterlesen

Travels with Harpo

Monument x

Als John Steinbeck 1960 seine berühmte Tour durch die Vereinigten Staaten machte, kaufte er sich einen Pickup Camper, setzte seinen französischen Pudel namens Charley auf den Beifahrersitz ohne ihn anzuschnallen und fuhr los (Travels with Charley). Bei uns war das etwas schwieriger. Auf der ersten Runde unserer Tour durch die Vereinigten Staaten hatten Ulla, Harpo und ich die Erfahrung machen müssen, dass die für den Himmel gemachten Allianzen zwischen verschiedenen Airlines, recht euphemistisch Code Sharing genannt, so ihre Tücken haben. Die Idee ist ja nicht schlecht. Man bucht z.B. einen Flug mit mehreren Zwischenstationen bei einer Airline, auch wenn einzelne Teilrouten von anderen Airlines durchgeführt werden. Der Vorteil: eine Abrechnung, einmal einchecken, sich bis zum Ziel nicht um das Gepäck kümmern müssen, code sharing vereinfacht vieles. Im Detail zeigt sich dann, wie es funktioniert.

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Die Abstimmung zwischen Delta Airlines und KLM war, was die Beförderung von Hunden anging, nicht über jeden Zweifel erhaben. Nur mit Mühe und viel Hilfe unserer amerikanischen Freundin Michelle, einer ehemaligen Delta Airlines Mitarbeiterin, war uns der Rückflug von Salt Lake nach Düsseldorf geglückt. Wobei nicht unerwähnt bleiben darf, dass Harpo, unser kleiner, aber ausgewachsener Labrador Retriever in der Kabine zwischen unseren Sitzen mitflog. Wann immer ich das erzähle, schütteln die Zuhörer den Kopf, so etwas hätten sie noch nie gesehen. Leider habe ich kein Foto von uns Hund in der Schlange beim Boarding. Es war gut gegangen und wir sind immer noch dankbar, aber die Drähte hatten geglüht und auf der zweiten Runde wollten wir nun alles besser machen. Gute Vorbereitung, kein Stress. Life’s a beach.

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Harpo in Nashville, TN

1700662-01„Let’s do it the dumbest possible way“ is written all over the rainbow colored t-shirt of the black kid who is approaching me and Harpo. We are in the little entrance hall of a Walmart in Nashville, Tennessee, waiting for Ulla who went inside shopping for shampoo. That is clearly not the brightest idea because the usual Walmart Supercenter is huge and regardless what you are looking for you never seem to come out of these stores in less than an hour. I’m sitting to the left of the automatic sliding doors on a ride for children. There are no benches or chairs to sit down on like in other Walmarts up north. It is a little inconvenient but the air conditioning makes up for it. Outside it is 92F so it is better to be here instead of outside for Harpo and me as well.

Let’s do it the dumbest possible way? Wait a minute, that sounds familiar, I think and

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Groucho, Chico & Harpo Marx

labsGroucho was our first (black) labrador. He was a rascal who never grew up and unexpectedly died of cancer at the age of 10. Chico, number two, was a very friendly and cozy dog until he also died of cancer.
Harpo is about two and a half now. Like almost all labradors, he is always eager to please just about anybody. He would help a burglar offering a helping paw and watch out for the police. He usually acts like he is starving to death at all times even immediately after supper and is a dedicated if not fanatic soccer player. He practises a lot with an old soccer ball but still fails to fully grasp the complicated rules.

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