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Danke Tesla

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Tesla Model 3 vs Mazda 323

Tesla hat es geschafft, mit dem Model 3 ein Auto auf die Straße zu bringen, das nahtlos an den Charme des legendären Mazda 323 anknüpft. Eine ganz besondere Leistung und nicht ganz einfach zu bewerkstelligen.

Mit dem 323 schuf Mazda 1963 ein kleines Familienauto, das auf vielen Märkten der Welt auftauchte, ehe es 2003 eingestellt wurde. Der Mazda 323 in weiß galt bei der Polizei von Los Angeles zu seiner Zeit als unsichtbares Auto. Egal wo du warst,

wohin du auch fuhrst, wo immer du auch diese Karre abstelltest, du konntest sicher sein, dass sie niemand sah, gesehen hatte oder jemals sehen würde. Unsichtbar eben. Dazu gehört schon einiges. Vor allen Dingen ein Design, dem man schon von weitem ansah, dass die Designer ein Zeug geraucht hatten, dass sie in eine dermaßene Leckt-mich-doch –alle-mal-kreuzweise Stimmung versetzt hatte, dass zu einer solchen Leistung fähig waren. Ich habe nichts über das Design Center gefunden, das hier gewirkt hat, könnte mir aber vorstellen, dass es tatsächlich in L.A. angesiedelt war.

Die sprichwörtliche Unauffälligkeit des Mazda 323 kommt auch darin zum Ausdruck, dass das Auto unter einer Vielzahl von Namen verkauft wurde. In Japan hieß es ursprünglich „Familia“, trat aber auch auf als „800“, „1000“, „1200“ und „1300“ auf. In Amerika hieß es „GLC“ und erst später „323“ oder auch „Protegé“. In Europa wurde durchgehend das „323“ Label verwendet. Darüber hinaus verkleidete man es als Ford „Laser“ oder auch als Ford „Meteor“. Unter anderem in Lateinamerika erschien es als Ford „Escort“ und als Mercury „Tracer“. Gefertigt wurde das Auto in Hiroshima, als knock-down Bausatz ging es aber auch nach Taiwan, Indonesien, Malaysia, Südafrika, Zimbabwe, Kolumbien und Neuseeland.

Schön, dass Tesla diese doch recht stiefmütterlich behandelte Designlinie wieder aufgenommen hat und mit dem „Model 3“ einen würdigen Nachfolger präsentieren konnte. Dass sich der Aufwand gelohnt hat sieht man am Ergebnis. Das Model 3 sieht man tatsächlich kaum. Man muss die Augen schon ordentlich anstrengen und wie ein Luchs aufpassen, wenn man ein Model 3 sehen will. Es werden noch Jahre vergehen müssen, bis die Reife eines 323 erreicht ist, aber Tesla ist auf einem guten Weg. Glückwunsch.

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